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Gesprächsforum zum Thema „Aufrecht stehn – trotz alledem“

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Freundeskreis Christian Führer & Friedrich Schorlemmer

Freundeskreis der Stiftung diskutiert mit Wolfgang Thierse und Ralf-Uwe Beck über Teilhabe in der Demokratie

Leipzig. Mit einem Gesprächsforum zum Thema „Aufrecht stehn – trotz alledem! – Wieviel Teilhabe braucht unsere Demokratie?“ setzt der Freundeskreis Christian Führer & Friedrich Schorlemmer am kommenden Sonntag, 7. Juni (16.00 Uhr), seine Begegnungstreffen fort. Treffpunkt ist die Leipziger DenkmalWerkstatt der Stiftung Friedliche Revolution im HansaHaus (Grimmaische Straße 13-15).

Vor den bevorstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern soll darüber diskutiert werden, wie es um die Demokratie im Land steht. Dazu hat der Freundeskreis den ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse (Berlin) eingeladen, der sich als engagierter Vertreter der parlamentarischen Demokratie dem Gespräch mit dem Thüringer Pfarrer und Autor Ralf-Uwe Beck (Eisenach) stellt. Beck gehört seit vielen Jahren dem Vorstand des bundesweiten Vereins „Mehr Demokratie“ an und hat dieser Tage einen Essay mit dem Titel „Souverän – Plädoyer für mehr direkte Demokratie“ veröffentlicht, aus dem er auch lesen wird. Moderatorin ist die Leiterin der Evangelischen Erwachsenenbildung in Magdeburg, Annette Berger, die auch der Initiativgruppe des Freundeskreises angehört.

Der Anstoß für das Veranstaltungsdatum liegt 37 Jahre zurück. Am 7. Juni 1989 gingen einige Dutzend junger Leute mit Plakaten und Transparenten vor der Berliner Sophienkirche auf die Straße, um für freie Wahlen in der DDR zu demonstrieren. Wie erwartet kamen sie nicht weit und wurden fast ausnahmslos von Sicherheitskräften „zugeführt“. Aber sie brachten einen Stein ins Rollen, der im Herbst 1989 in der Friedlichen Revolution mündete, die ihnen und vielen anderen die erstrittenen Freiheiten brachten. Heute müsse gefragt werden, wie der demokratische Rechtsstaat bewahrt werden kann und was dabei im Wege steht, betonen die Initiatoren in ihrer Einladung.

Ihre Teilnahme an der Veranstaltung zugesagt haben außerdem Vertreterinnen der Neuen Generation in Berlin und des Netzwerks für demokratische Kultur e.V. in Wurzen. Sie werden ihre Demokratieprojekte, die beispielhaft für viele andere stehen, kurz vorstellen und die jeweiligen Anliegen erläutern. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Berliner Cellistin Veronika Otto (www.veronika-otto-cello.de), die mit ihrer Musik berühren, befreien, verändern und heilen will.

Der Eintritt ist frei. Zur Kostendeckung bittet die Stiftung Friedliche Revolution um Spenden auf ihr Konto bei der Sparkasse Leipzig (IBAN DE35 8605 5592 1100 1111 11 – Verwendungszweck: Freundeskreis).

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