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Auftakt Revolutionale

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Revolutionale

Auftaktveranstaltung der REVOLUTIONALE 2026:
Ukrainische Zivilgesellschaft im Krieg: Gespräch mit Tim Bohse (KURVE Wustrow) & Filmvorführung von „A Simple Soldier“ am 2. Dezember 2025

Mit einem Film- und Gesprächsabend über die ukrainische Zivilgesellschaft im Krieg startet die Stiftung Friedliche Revolution am 2. Dezember 2025 mit dem Experten für Zivilgesellschaft in Mittel- und Osteuropa Tim Bohse und dem ausgezeichneten Dokumentarfilm „A Simple Soldier“ in die REVOLUTIONALE 2026. Die Auftaktveranstaltung findet in Kooperation mit der Schaubühne Lindenfels statt und ist kostenfrei.

 

Die Resilienz der ukrainischen Zivilgesellschaft im Mittelpunkt

Als Russland seine umfassende Invasion begann, reagierte die ukrainische Bevölkerung sofort: Die ersten Formen humanitärer Unterstützung kamen ausschließlich aus der ukrainischen Gesellschaft selbst. Menschen öffneten ihre Wohnungen oder Geschäftsräume für Geflüchtete und sorgten mit Spenden von Kleidung und Lebensmitteln dafür, dass Millionen Binnenvertriebene die erste Zeit versorgt wurden.
Inzwischen haben internationale Organisationen und Fördermittel eine wesentlich größere Bedeutung bei der Bereitstellung von humanitärer Nothilfe gewonnen. Dennoch bleibt die ukrainische Zivilgesellschaft ein wesentlicher Pfeiler für sozialen Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung im Land.
Welche Kriterien tragen heute zur bemerkenswerten Resilienz und Solidarität in der ukrainischen Gesellschaft bei? Auf welche Weise lässt sich diese Gesellschaft aktuell sinnvoll unterstützen? Was kann man von der ukrainische Zivilgesellschaft für das Engagement für Demokratie in Sachsen lernen?  Diesen Fragen möchten wir gemeinsam mit Tim Bohse nachgehen. Tim Bohse ist eine von der KURVE Wustrow entsandte Fachkraft des Zivilen Friedensdienstes und mit lokalen Partnerorganisationen in Kyjiw tätig.


Filmvorführung „A Simple Soldier“

Im Anschluss an das Gespräch wird der Dokumentarfilm „A Simple Soldier“ gezeigt. Der Film gewann beim diesjährigen Filmfestival DOK Leipzig den Filmpreis „Leipziger Ring“ der Stiftung Friedliche Revolution. Die Jury würdigte seine außergewöhnlich intensive „dokumentarische Zeugenschaft“. Erzählt wird die bewegende Geschichte eines Filmemachers, der im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zum Soldaten an vorderster Front wurde. Der Film berichtet von der Grausamkeit des Krieges, den Kampf um die Freiheit und den Umgang mit Verlusten. 


Neue Leitung für die Revolutionale 2026

Die Leitung der REVOLUTIONALE 2026 übernimmt Marie Schwarz, die zuvor als Bildungsreferentin bei der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und als Redakteurin beim Kulturforum östliches Europa tätig war. „Die REVOLUTIONALE vernetzt Zivilgesellschaft und zeigt, dass Demokratie im Miteinander entsteht. Gerade in Zeiten, in der autoritäre Regime weltweit an Einfluss gewinnen, entsteht durch den Austausch von Perspektiven eine Kraft, die weit über den Dialog hinausreicht – eine Haltung, die uns seit 1989 prägt.“, sagt Marie Schwarz, deren Schwerpunkt auf Erinnerungskulturen und Transformationen des 20. Jahrhunderts liegt.

Die REVOLUTIONALE ist ein Projekt zur Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements für Menschenrechte, Demokratie und gesellschaftlichen Wandel. Initiiert von der Stiftung Friedliche Revolution, hat sie das Ziel, im Geist der Friedlichen Revolution von 1989, die Vernetzung gesellschaftspolitischer Akteur*innen zu fördern und internationale Demokratie- und Freiheitsbewegungen zu unterstützen.


Wann: 2. Dezember 2025, 18:00 Uhr
Wo: Schaubühne Lindenfels, Ballsaal | Karl-Heine-Str. 50 · 04229 Leipzig

Eintritt frei.

 

Hinweis: Der Film zeigt die Schrecken des Krieges explizit. Wir empfehlen ein Mindestalter von 16 Jahren.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Bildrechte:

Porträt Tim Bohse: privat
Filmstill: © DOK Leipzig 2025, A_SIMPLE_SOLDIER, Artem Ryzhykov, Juan Camilo Cruz

 
Pressekontakt :

Tilla Bauer

T:  +49 (0) 341-9837860
E-Mail: presse@stiftung-fr.de
www.stiftung-fr.de

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