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Christian Führer & Friedrich Schorlemmer-Freundeskreis gegründet

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Auftaktveranstaltung

Stiftung Friedliche Revolution lädt zu einer Auftaktveranstaltung nach Wittenberg ein

Leipzig. Mit einer Veranstaltung in den Cranach-Höfen der Lutherstadt Wittenberg will die Stiftung Friedliche Revolution am kommenden Sonntag, 1. Februar, die Gründung eines Christian Führer & Friedrich Schorlemmer-Freundeskreises vorstellen. Die Veranstaltung steht unter dem Thema „Sind wir noch zu retten?“ und fragt danach, wie die drei Themenschwerpunkte der Ökumenischen Versammlungen in der DDR – Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung – angesichts der weltweiten Herausforderungen zusammengedacht werden können.

Dazu erwartet werden u.a. der Mitbegründer und heutige Ehrenvorsitzende des BUND, Prof. Dr. Hubert Weiger, der Friedensbeauftragte der EKD und Bischof der mitteldeutschen Landeskirche, Friedrich Kramer, und der Sänger der Band „Die Prinzen“, Sebastian Krumbiegel, der viele Jahre an der Seite von Christian Führer für eine offene Gesellschaft und gegen rechtsextreme und rechtsextremistische Bedrohungen gekämpft hat.

Erwarten werden zudem die Töchter von Christian Führer und Friedrich Schorlemmer, Katharina Köhler und Dr. Uta Schorlemmer, die dem Freundeskreis angehören und im Gespräch darüber berichten wollen, wie sie ihre Väter erlebt und woran sie sich gerieben haben. Zugesagt hat zudem der amtierende Kirchentagspräsident und Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, Torsten Zugehör, der ebenfalls als Mitglied einer 13-köpfigen Initiativgruppe den Freundeskreis mitgegründet hat.             

Christian Führer (1943 bis 2014) war 28 Jahre Gemeindepfarrer an der Leipziger Nikolaikirche und einer der Gründerväter der Stiftung, seit 2006 deren Ehrenvorsitzender. Der Theologe Friedrich Schorlemmer (1944 bis 2024) ist rund 30 Jahre als Dozent und Studienleiter in Wittenberg tätig gewesen und gehörte seit Gründung der Stiftung dessen Kuratorium an. Bei seinem Ausscheiden aus diesem Amt wurde er zum Ehrenkurator ernannt. Beider gewaltloses Streiten für eine friedlichere Welt, gegen die gnadenlose Zerstörung der Schöpfung und gegen die weltweite Ungerechtigkeit bleibe unvergessen, heißt es in der Einladung zu dem Treffen in Wittenberg. Ihr Vermächtnis sei aktueller denn je. Dies wolle der Freundeskreis wachhalten und sich im Geist seiner Namensgeber auch heute engagieren.

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